Ostern in unserem Kindergarten…*

Zu Ostern in Jerusalem, da ist etwas geschehen……. das ist noch heute wunderbar, nicht jeder kann’s verstehe‘n.

Diese Zeit vorher, in der uns die Geschichten von Jesus alltäglich begleiten, ist bei uns im Kindergarten schon immer eine ganz besondere gewesen. Umso trauriger war es für uns alle, als es 2020 fast einen Monat vor Ostern zu dem ersten lockdown kam. Keine Geschichten von Jesus, keine gemeinsame Vorfreude mit Osterbasteleien, Liedern, backen, säen, Frühling suchen und bestaunen, und lauter anderen bunten und lebensfrohen Momenten? Bis dato war das alles unvorstellbar und dennoch real. Jetzt, im Jahre 2021 ist immer Vieles noch unsicher. Unsere Pforten sind zwar wieder geöffnet, und auch das Kinderlachen erfüllt wieder all unsere Räume, aber wie es weitergeht ist nicht vorhersehbar. Wie gut, dass der Frühling wieder neue und vor allem positive Energien freisetzt, und so planen wir, uns in der kommenden Zeit hoffnungsvoll und zuversichtlich auf Ostern vorzubereiten. Schon bald werden wir in den Gruppen wieder damit beginnen, die biblischen Geschichten vom Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung und Auferstehung vorzulesen, und die Fenster unserer Turnhalle mit vier von ihnen gestalten. Wir singen Lieder von Jesus, aber auch von Stups, dem kleinen Osterhasen, basteln fröhlich bunte Schmetterlinge, backen Osterkekse, und erfreuen uns am sprießenden Grün auf unseren Fensterbänken und schon bald in unseren Hochbeeten. Die Höhepunkte in der nächsten Zeit werden unser erster online Gottesdienst sein (28.03.21), zu dem jede unserer vier Gruppen etwas beiträgt, das traditionelle Osterfrühstück in den Gruppen mit Hefezopf & Co und natürlich dem traditionellen Osterkörbchen Suchen in unserem Garten. Also alles wie gehabt, oder nicht gehabt…und immer unter Vorbehalt.

Wie gut, dass man uns Ostern niemals nehmen kann!

Ihr Sterntaler*

Schönes für die Kinder…*

Seit Mitte November gibt es nur eine Notbetreuung in unserer Kita, und die meisten Kinder sind Zuhause bei ihren Familien. Um diesen Kindern die Zeit Zuhause ein wenig zu versüßen und sie weiter mitzunehmen denken wir uns zwischendurch immer etwas aus, was sie Zuhause tun können. So haben wir z.B. eine Basteltüte mit Papier und Pompons in den Farben des Regenbogens zusammengestellt, und den Kindern die Aufgabe gegeben, daraus ein *Regenbogentüddellü* zu basteln.

Es gab dazu auch eine Anleitung und unseren Leitvers, der gerade in dieser Zeit doch so eine große Bedeutung erhält ***     Viele Kinder haben sich diese Tüte vor Ort schon abgeholt, und es waren kurze, aber schöne Momente des Wiedersehens hier an unserer Tür. In der Bibel gilt der Bogen und seine Farben als Zeichen des Bundes zwischen Mensch und Gott…ein Symbol von Zuversicht und Trost. Wir glauben und hoffen, dass alles irgendwann mal wieder so ist wie vorher <3 Gott, unser Vater, auf unserem Weg durch das ganze Jahr bitten wir dich um die Farben des Regenbogens für unseren Alltag. Schenke uns: vom VIOLETT deiner Vergebung, deines Verzeihens, damit wir Frieden bringen in die kleine und grosse Welt um uns herum; vom BLAU deiner treue, denn du gehst alle Wege mit, egal, wo wir gerade stehen; vom GRÜN deiner Hoffnung, damit wir in unseren Hoffnungslosigkeiten auf dich vertrauen; vom GELB deines Lichtes für die dunklen Stunden, in denen Angst, Not und Verzweiflung überhandnehmen; vom ORANGE deiner Freude, dass wir uns über die Schönheit deiner Schöpfung freuen und sie vor Ausbeutung schützen; vom ROT deiner grenzenlosen Liebe zu uns, damit wir diese Liebe in unserem Alltag weiterschenken – ohne Berechnung. Gott, in den Farben des Regenbogens erkennen wir deine Zusage: ICH BIN DA heute und in allen Tagen. Amen

von: Martino Machowiak

Willkommen in einem neuen Jahr…*

An dieser Stelle wünschen wir allen Familien, Freunden und Gästen ein gesegnetes, neues Jahr! Auf das wir viele schöne Momente und Freuden miteinander erleben und feiern können. Uns begleiten soll unser Leitvers: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir (Psalm 139,5)!“

Ihr Sterntalerteam *

Adventsfenster für Breckerfelder Familien…*

Für die Adventszeit haben wir uns etwas Besonderes für unserer Kinder und deren Familien überlegt. Wir haben uns die vorweihnachtliche Geschichte „Guck mal Madita, es schneit“ ausgesucht und dazu die Fenster unserer Turnhalle gestaltet. Vor dem ersten Advent haben wir das erste Fenster und somit den ersten Teil der Geschichte freigegeben und jeder, der am Fenster außen vorbeigeht kann schauen und lesen, was in der Geschichte passiert. Draußen auf der Fensterbank liegt die Geschichte aus und man kann für eine kleine oder auch lange Weile stehenbleiben, lauschen und staunen. Jeden Freitag wird ein neues Fenster mit Bild zu der Geschichte zu sehen sein und man darf gespannt sein, wie es weitergeht…*!

Ihr Sterntaler*

Ein Ort zum verweilen…*

Ein Snoezelenraum für unsere Kita

„Puh, was für ein Tag! Wir haben so viel erlebt und sind so vielen Menschen begegnet! Vielleicht haben wir uns heute Morgen Zuhause schon ein wenig geärgert oder vielleicht müssen wir einfach mal unsere Ruhe haben! Doch wie sollen wir denn all diese Eindrücke mal in Ruhe zurückstellen und uns ausruhen, wenn es um uns herum doch immer so viel zu entdecken gibt?!“

So sehr wir in unseren Gruppenräumen darauf achten, dass die Kinder Orte der Ruhe erleben können und Möglichkeiten finden sich zurückzuziehen, so fehlte es uns doch an einem Raum, der zum Verweilen und ausruhen einlud. Wir dachten an eine gemütliche Atmophäre mit ruhiger Musik und beruhigendem Licht. Und nachdem abzusehen war, dass von den finanziellen Mitteln, welche durch die integrative Arbeit in unserer Einrichtung zur Verfügung stehen, noch eine respektable Summe sogar umgesetzt werden musste, wuchs die Idee heran, einen Snoezelenraum einzurichten! Was für einen Raum?! Einen Raum, in dem man sich erholen kann, der zum Ausruhen und Kuscheln einlädt. Snoezelen ist nämlich ein niederländisches Phantasiewort, das sich aus den Begriffen für „kuscheln“ und „dösen“ zusammensetzt. Nach einiger Zeit des Kataloge-Wälzens entstand so also eine Konstellation aus Lichtmaschine, Wassersäule, großzügigen Liegeflächen, einem Schaukelstuhl und gemütlichem Himmel, die einen Teil unseres Mehrzweckraums in einen Snoezelenraum verwandelte. Und so trägt der Mehrzweckraum mit Recht seinen Namen. Denn während der vordere Teil des Raumes einen großzügigen Snoezelenbereich beheimatet, stehen im hinteren Trakt zwei Schlafmöglichkeiten sowie ein Tisch für Kleingruppen-Angebote zur Verfügung. Der Snoezelenraum bietet viele Möglichkeiten der Entspannung und Fokussierung auf wenige Reize. Die Kinder genießen es sehr den Lichteffekten zu folgen, einer Geschichte zu lauschen oder den großen und kleinen Blubberblasen in der Wassersäule zuzuschauen.

Sankt Martin…*

„Sankt Martin reitet auf dem Pferd, heute mitten durch die Nacht, da haben immer mehr, immer mehr Laternen mitgebracht!“                                                                  (Text: Rolf Krenzer)

Dieses Jahr ist leider alles anders. Auch unser Sankt Martinsfest mussten wir überdenken und so haben wir aus einem sonst großen Fest, vier kleine gemacht. Die Gruppen habe auf wundervolleweise den Lichterglanz des Festes zu uns in den Kindergarten geholt. Bei gemütlicher Atmosphäre sahsen die Kinder gemeinsam beim Frühstück, die Laternen wurden stolz bei einem kleinen Umzug durch die Einrichtung getragen, die Martinsgeschichte wurde gehört und gespielt und Stutenkerle und warmer Kakao rundeten den Vormittag ab. Alles in allem eine schöne Aktion. Etwas besonderes!

Schauen Sie einmal selbst: „Sankt Martin gab den halben Still, der Bettler rasch ihm danken will!“ (Text: Traditionell)

Sankt Martin (Bild gemalt von Lina)

Wir wünschen Ihnen eine schöne Novemberzeit!

Ihr Sterntaler*

Breckerfelder Kita auf Platz zwei bei bundesweitem Wettbewerb…*

Noch gemütlicher als bisher können es sich jetzt die Kinder der Evangelischen Kindertageseinrichtung Sterntaler in Breckerfeld machen. Eine neue Sitzhöhle wird den Kindern künftig die Möglichkeit zur Entspannung geben. Warum sie neuerdings an einem Balken unter der Decke hängt? Bei dem bundesweiten Preisausschreibens der Vater-Kind-Aktion der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland haben die „Sterntaler“ den zweiten Platz belegt.

Hier ist die Sitzhöhle, die Jens Janson an Malena Schürmann, Leiterin der Kita Sterntaler in Breckerfeld, überreicht hat, noch gut verpackt. Foto: Kristina Hußmann

„Das Preisausschreiben wurde erstmalig im Rahmen der Vater-Kind-Aktion durchgeführt, die seit knapp 20 Jahren mit Postkarten und Plakaten zu wechselnden Themen Väter ansprechen soll“, so Jens Janson vom Evangelischen Zentrum Frauen und Männer in Hannover, der extra für die Preisübergabe nach Breckerfeld gekommen ist. „Die Aktion soll die Väter selbst, aber auch die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der guten Beziehung zwischen Vätern und Kindern aufmerksam machen und dabei zeigen: Väter werden in der Kirche wahrgenommen.“ Die Aktion lebe von Beginn an vom Engagement der teilnehmenden Kitas.

Bei der Aktion, mit der sich die Sterntaler-Kita beworben hat, sind im vergangenen Jahr 40 Väter mit ihren Kindern waren auf Piratenpirsch gegangen. Der Wald rings um die Kita wurde kurzerhand zur einsamen Insel, zu einem Ort voller Abenteuer und Gefahren, an dem es einen Schatz zu finden galt. Elena Kasin, Kita-Mitarbeiterin, hat die Vater-Kind-Aktion mitorganisiert „Die Papa-Erlebnis-Tage sind immer Selbstläufer“, sagt sie. „Die Väter sind mit Spaß dabei und machen mit und entwickeln dann spontan eigene weitere Ideen.“ Die Kita räumt den Erlebnis-Tagen einen hohen Stellenwert ein, denn: „Sie stärken die guten Beziehungen und den Zusammenhalt.“

Mehr Info zu der Vater-Kind-Aktion (Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH) gibt es unter http://www.vaterundkind.de.

Ein Dankeschön geht an Frau Hußmann, die diesen Artikel für uns so nett verfasst hat!

 

 

Innehalten, das Erlebte reflektieren und das Beste daraus mitnehmen…*

In den letzten Monaten ging es sehr turbulent in unserer Einrichtung zu. Die Pandemie hat uns alle sehr getroffen und vor neuen Herausforderungen gestellt. Fast wöchentlich kamen neue Verordnungen vom Ministerium ins Haus und damit verbundene Neuerungen, die nun umgesetzt werden mussten.

Viele Fragen haben uns in den letzten Monaten bewegt. Wie haben wir und die Kinder diese besondere Zeit erlebt? Welche Veränderungen waren notwendig? Was bleibt vorerst weiter bestehen und wie kommen wir wieder zurück in den Regelbetrieb?

Nun ist es an der Zeit innezuhalten, das Erlebte zu reflektieren und das Beste daraus mitzunehmen.

Zuallererst möchten wir erwähnen, dass unsere Kinder erstaunlich gut mit diesen Veränderungen klar gekommen sind. Sie waren in der Zeit, die sie mit ihren Eltern zu Hause verbracht haben, gut auf die neue Situation vorbereitet. Das hat den Wiedereinstieg in den Kitaalltag für uns und die Kinder erleichtert. Auch die Corona Regeln haben die meisten Kinder schon verinnerlicht und fleißig beim Hände waschen gesungen. Mit neuen Regelungen in den Gruppen haben die Kinder keinerlei Schwierigkeiten gehabt und uns eine plausible Antwort geliefert: „Ach so, ich weiß, wegen dem Corona Husten Virus!“

Diese Zeit hat uns gelehrt wie flexibel und anpassungsfähig unsere Kinder sind, wie es oft viel einfacher für sie ist mit neuen Situationen umzugehen und daraus zu lernen.

Auch wenn diese Zeit für uns alle anstrengend und mit vielen Schwierigkeiten verbunden war und ist, möchten wir an dieser Stelle die positiven Veränderungen hervorheben, die wir in den letzten Monaten beobachtet haben: Entschleunigung durch wenig Termine in der Kita, keine Vorbereitungen für Feste, dadurch mehr Zeit für Kinder und Projekte, die an Interessen der Kinder orientiert waren und sind, entspannteres Spielen auf dem Außengelände im U3 Bereich, durch die „Einzeleingewöhnung“ mehr Zeit für jedes neue Kind, neue Anregungen durch neu hinzugekommenes Medium im Morgenkreis, mehr Interaktion mit Kindern durch Kleingruppen. Und nicht zu vergessen ist die Zeit, die die Kinder mehr in der Familie verbracht und sicherlich sehr genossen haben.

Alle diese Erkenntnisse machen uns zuversichtlich, dass wir auch in der Zukunft diese besondere Zeit zusammen gut meistern werden und das Beste daraus mitnehmen.

Ihr Sterntaler*

 

Auf eine schöne Sommerzeit…*

Auch in diesem Jahr, trotz anderer Umstände, haben wir einen tollen Abschiedsgottesdienst mit unseren Vorschulkindern und ihren Familien erlebt. Viele Jahre haben wir gemeinsam gelacht, geweint, gespielt, gebastelt, gesungen und geturnt und jeder einzelne hat sich ganz individuell entwickelt. Das ist richtig schön! Wir wünschen den Familien an dieser Stelle alles Gute und einen tollen Start in der Schule.

Die Eingewöhnung der neuen Kinder, verläuft in diesem Jahr auch ein wenig anders. Aber wir erleben viele, schöne Kontakte und Annäherungen und sind sehr zuversichtlich, dass auch auch die neuen Familien gut in unserer Einrichtung ankommen werden. 

Schön, dass wir gemeinsam unterwegs waren und das wir auch im kommenden Kindergartenjahr wieder viele Sterntaleraugenblicke miteinander erleben werden. Wir wünschen Ihnen einen schöne Sommerzeit!

Ihr Sterntaler*

 

Wir vermissen EUCH…*

Nun ist der Kindergarten schon fast neun Wochen lang für viele Kinder geschlossen. Eine wirklich komische Zeit- für alle! Schön ist es aber, dass wir durch viele Möglichkeiten trotzdem Kontakt haben und uns gute Wünsche schreiben, Post verschicken, uns bei Begegnungen zuwinken oder uns durch Kreidebotschaften ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Leider wissen wir nicht wie sich alles weiter entwickeln wird, aber wir sind dankbar und zuversichtlich.

WIR VERMISSEN EUCH…*!

 

UND GRÜßEN EUCH AUS DER FERNE…*!

Euer Sterntaler*