Aus der Geschichte der Stadt Breckerfeld

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Aus der Geschichte der Stadt Breckerfeld

ortskern-01Bodenfunde lassen vermuten, dass schon zum Ende der Jungsteinzeit im Breckerfelder Raum Menschen gelebt haben. Die erste Erwähnung Breckerfelds findet sich in einer Siegburger Klosterhandschrift aus dem Jahr 1184.

Von großer Bedeutung für die Entwicklung des Ortes war die Erhebung zur Stadt im Jahre 1396 durch den Grafen Dietrich von der Mark.
Zu dieser Zeit hatte man schon mit dem Bau der mächtigen Jakobus-Kirche begonnen.
Die verkehrsgünstige Lage sowie die Herstellung von Stahl und der Stahlhandel verschafften Breckerfeld eine wirtschaftliche Blütezeit und die Mitgliedschaft im Kölner Quartier des Hansebundes.
Die Stadt sicherte sich mit einer Mauer und hatte das Recht, zu ihrer Verteidigung auch Schützen zu unterhalten. 1406 wurde sie Gerichtssitz, auch für die Kirchspiele Halver, Rönsahl und Dahl, und 1418 Münzstätte, allerdings ohne Münzrecht.

1405 erhielt Breckerfeld das Akziserecht, nach dem eine Schlacht-, Mahl- und Brausteuer erhoben werden konnte. Es bildeten sich Handwerkgilden, so1468 die Stahlgilde. Eine der ältesten Handwerkerordnungen ist die Bäckerordnung von 1464. Ab 1499 musste aufgrund des Zollrechts Wegegeld gezahlt werden.

Mit dem Niedergang der Hanse im 17. Jahrhundert verlor Breckerfeld seine wirtschaftliche Bedeutung. Kriege und Stadtbrände brachten in der Folgezeit Elend und Armut. Die Stadt brannte wiederholt ab. Im Jahre 1727 fielen dem letzten und offenbar größten Brand nahezu alle Häuser zum Opfer.

Trotz dieser Unbilden sind bis heute bedeutende historische Schätze, insbesondere in der Evangelischen Jakobus-Kirche erhalten geblieben, z.B. der Kruzifixus, der bei Gottesdiensten auf dem Altar steht, und der Schnitzaltar.

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