Die Reise nach Jerusalem – sehr empfehlenswert!

Um es gleich vorweg zu sagen: Meine Frau und mich hat die Pilgerreise ins Heilige Land (Palästina und Israel) begeistert – und das nicht zuletzt dank der guten Vorbereitung sowie Leitung durch die Pastoren Paul Gerhard Diehl und Gabriel Schäfer. Hierzu unseren herzlichen Dank!SONY DSC
Auch ist unsere positive Resonanz u.a. der professionellen Führung durch unseren „Guide“ Sharon Schwab geschuldet, der biblische und säkulare Hintergründe und Zusammenhänge kenntnisreich und lebendig vermittelte.

Diese Reise unserer 33 köpfigen Gruppe dürfte allen lange und gut im Gedächtnis bleiben. – Wir haben ein flächenmäßig kleines Land bzw. Gebiet bereist mit teils schroffen landschaftlichen Gegensätzen und einer ethnischen sowie kulturell gemischten Bevölkerung.

Das Land ist mit einer Fülle von heiligen Stätten gesegnet, von denen wir in der zur Verfügung stehenden Zeit nur eine begrenzte, aber gut gewählte Auswahl besuchen und erkunden durften. Wir trafen auf zahlreiche Pilger- und Besuchergruppen aus aller Welt.
Nur beispielhaft sollen biblische Stätte aufgeführt werden, wie die Grabeskirche mit dem Berg Golgatha und dem Heiligen Grab in der Altstadt Jerusalems, der Ölberg mit dem Garten Gethsemane vor den Toren Jerusalems, die Geburtskirche mit Geburtsgrotte in Bethlehem und die Verkündigungsbasilika in Nazareth sowie der Berg Tabor mit dem Ort der Verklärung Jesu.
SONY DSCNiemand konnte sich emotionaler Empfindungen anlässlich der Besuche der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie des Caritas-Baby-Hospitals in Betlehem und des Weinbergs von Daoud Nassar (Tent of Nation) an der Straße nach Hebron entziehen.
Nachhaltig beeindruckend waren u.a. die Altstadt Jerusalems mit Basaren, Kirchen, Klagemauer und Tempelberg, die Herodesfestung Massada am Toten Meer wie auch die unterirdischen Kreuzfahrerhallen in der Altstadt von Akko am Mittelmeer.SONY DSC

Wieviel freudiger und prächtiger wären unsere Eindrücke, wenn das Land nicht durch eine Grenze und eine hohe Betonmauer geteilt wäre. Die z.Z. unlösbar scheinende politische Situation lässt die palästinensischen Bewohner der sogenannten Westbank sich wie Menschen zweiter Klasse fühlen. Die jetzige Situation ist eine Folge zahlreicher historischer und  politischer Fehler. Hoffentlich wachsen künftige Generationen zusammen und reichen einander die Hände!
Alle von uns aufgenommenen Eindrücke und Berichte möchte ich „großes Kopfkino“ nennen, das uns noch lange begleiten wird.

Herrmann und Klara Vorderbrüggen, Beckum

Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Reisebericht von Jutta Harke:  Bericht Israel